Wie bitte?

Aktualisiert: Jan 19

(Selbst-)sichere Argumente für das Tragen von Babies und Kindern gegenüber dem besorgten Umfeld.




Aufgrund meiner eigenen Erfahrung, der Erfahrungen meiner Trageeltern, sowie Erfahrungsberichten meinem persönlichen Umfeld, kommt es immer wieder vor, dass Eltern, mit diversen Sorgen konfrontiert werden.

Falls du das auch schon erlebt hast und plötzlich nicht mehr sicher warst und dir vielleicht die Frage gestellt hast:

„Bin ich auf dem richtigen Weg?“

Dann möchte ich dich gerne mit diesem Beitrag stärken. Ich möchte dir deine Zweifel nehmen, denn ich weiß nur zu gut wie es sich anfühlt, wenn Sorgen aus dem Umfeld ausgesprochen werden. Ich spreche bewusst von Sorgen, denn auch wenn Ratschläge sich für eine frischgebackene Mama oftmals unangebracht anfühlen, steckt doch näher betrachtet, immer eine Sorge hinter der Äußerung oder der kritisch formulierten Frage.

Eine Sorge dir gegenüber, eine Sorge gegenüber deinem Baby, eine Sorge, welche für unser Gegenüber oft nicht einfach zu beantworten ist. Du darfst dir die folgenden Argumente, gerne mit auf deinen Weg nehmen, ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Schmunzeln ;)


"Bekommt's da überhaupt Luft?"

Die Sorge: Sauerstoffmangel beim Baby

Das Argument: Solange das Näschen deines Lieblings freiliegt, ist soweit alles in Ordnung. Achte auch darauf keine Schals etc. zu verwenden, damit die Nase nicht unabsichtlich verdeckt wird. Es ist auch wichtig, dein Baby nicht zu dick einzupacken, damit es zu keiner Überhitzung kommen kann und die Sauerstoffversorgung optimal bleibt.

Nach oben orientierte Arme unterstützen übrigens die Atmung bei Neugeborenen im Tragetuch. Deine Aufmerksamkeit sollte trotz aller Sicherheitsvorkehrungen immer bei deinem Baby sein.


"Eh klar, dass sie immer schreit, sobald du weg bist, wenn sie immer bei dir pickt"

Die Sorge: Vermehrtes Schreien durch häufiges Tragen

Das Argument: Kontaktweinen ist seit Jahrtausenden überlebensnotwendig.

Unsere Kinder sind evolutionär so "programmiert", dass sie stets den Schutz von ihren Bezugspersonen, (ihren sicheren Hafen) suchen. In der Urzeit, als wir noch Jäger und Sammler waren, wären Babies die irgendwo abgelegt wurden und dann friedlich tief und fest (durch-)schliefen, bald wilden Säbelzahntigern zum Opfer gefallen. Unsere Babies haben dies also noch im Unterbewusstsein gespeichert und wissen nicht, dass es in unserer Zeit keine wilden Tiere mehr gibt und sie in Ruhe schlafen könnten.

Der Grund des ständigen Aufwachsens beim Ablegen ist also eine absolut schlaue Vergewisserung deines Babies, ob es nicht alleine gelassen wurde. Allein sein bedeutet nämlich Hilflosigkeit und Hilflosigkeit bedeutet Sterben, da (auch heute noch) eine alleinige Nahrungsaufnahme, Schutz und Wärme wie z.B. bei Nestflüchtern, selbstständig nicht möglich ist.

Wir Mensc